La Orotava und seine historische Entwicklung

//La Orotava und seine historische Entwicklung

La Orotava und seine historische Entwicklung

Der Grund auf dem die Stadt La Orotava steht war Bestandteil des alten Menceyat von Taoro der Ureinwohner, den Guanchen. Seit dem Moment der Eroberung erregte dieses Stück Land, zwischen den führenden Begünstigten, wegen der Fruchtbarkeit seiner Böden und seiner Größe, vor allem seines Wasserreichtums, der den Quellen von Aguamansa, in den Bergen entsprang, großes Interesse. Aus diesem Grund waren die Personen, die dem Eroberer Alonso Fernández de Lugo nahe standen, wie sein Neffe Bartolomé Benítez de Lugo die, die sich dort niederließen und das beste Land für sich beanspruchten. Dies führte vom ersten Moment an zu Konflikten, vor allem durch die angezettelt, die Land erhielten, das nicht im Einzugsgebiet der Quellen lag.

Der ursprüngliche Siedlungskern von La Orotava entwickelte sich um die einfache Kirche de la Concepción herum, wo sich auch das Konvent der Franziskaner „San Lorenzo“ unter dem Patronat von Bartolomé Benítez de Lugo 1519, als erste religiöse Gemeinde der Stadt, ansiedelte. In diesem Umfeld ließen sich die ersten von Wasser angetriebenen Getreidemühlen nieder, von denen die Stadt als Höchstzahl einmal 11 zählte, von denen heute noch 9 erhalten sind. Das Wasser wurde in hölzernen Kanälen von den Bergen zu den Mühlen geleitet, um schließlich zur Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen der Gutshöfe in Küsten naher und mittlerer Lage zu dienen.

Allmählich entwickelte sich um die Ursprungssiedlung Villa Abajo, zwischen der Ebene von San Sebastián, welche der heutigen Plaza Franchy Alfaro entspricht und dem Konvent San Francisco, wo sich erste städtische Strukturen bildeten, die schnell die privilegierte Zone der sozial Dominierenden (Adel und Grundbesitzer) und religiösen Gruppen wurde.

Den reichen Besitzern der Ländereien ging es gut und sie wurden reicher und reicher, so entstanden viele herrschaftliche Häuser und Kirchen in diesem Gebiet. Im späten 16. Jahrhundert siedelte sich das Konvent San Benito, unter der Schirmherrschaft der Marqueses de Torrehermosa y Asialcázar an, welches die anliegenden Häuser in Beschlag nahm, die noch heute erhalten sind. Im 17. Jahrhundert, des goldenen Zeitalters der privilegierten Adeligen, Großgrundbesitzer, Kaufleute und Kirchenmänner wurden die Konvente Clara und Catalina, auf dem Gebiet des heutigen Rathauses mit dem kleinen Botanischen Garten, dem der Post, bis hinunter zum Viertel Mayorazgo, zu Füssen des abgerissenen Konvents San Nicolás gegründet. Es waren Konvente, ausersehen, die adeligen Frauen zu beherbergen, die nicht in den Genuss eines Erbes kamen.

Es bildeten sich nach und nach Sprengel, die auf La Orotava zuwuchsen. Auch kristallisierte sich die privilegierte Villa Abajo, mit den Herrschaftshäusern und kleinen Palästen und die Villa Arriba mit ihren typischen kanarischen Häuschen der Arbeiter und Tagelöhner, heraus.

Die Geschichte von der Villa Arriba reflektiert den Kampf einer Gemeinschaft, die ihr anderes Wesen im Vergleich zur Villa Abajo zum Ausdruck bringen möchte. Die Pfarrei San Juan Bautista, erbaut auf dem Grundstück einer einfachen Kapelle, eine Kirche, die aufgrund des Geldmangels der Bewohner erst 1747 beendet werden konnte, ist so beweiskräftiger Gradmesser der Suche nach der ersehnten Unabhängigkeit. Oft kamen nach Amerika ausgewanderte Kanarios finanziell zur Hilfe, um auch in den armen Vierteln Kirchen bauen zu können.

Das Wachstum der Stadt über das 16. und 17. Jahrhundert machte La Orotava zu dem mächtigsten, einflussreichsten ökonomischen Zentrum des ganzen Archipels und Sitz der privilegierten Klasse. Jetzt wurde der Versuch gestartet, sich aus der direkten Abhängigkeit vom einzigen Rathaus der Insel, der kanarischen Regierung in La Laguna zu lösen. Die dominierende lokale Elite wollte sich emanzipieren und die Abhängigkeit abschütteln. Nach einem langen und kostspieligen Kampf mit La Laguna kam es dann 1648 zur Ernennung zur Stadt von La Orotava, die auch die gerichtliche Unabhängigkeit mit sich brachte. Seit diesem Datum hat La Orotava einen Oberbürgermeister und einen Richter der ersten Instanz unabhängig von La Laguna, dies ist umso bemerkenswerter, da Santa Cruz erst 1803 zur Stadt erhoben wurde.

1847 wurden die Stadtgrenzen neu gezogenLa Paz, wie auch das Gebiet zwischen dem Barranco Martiánez und San Felipe, San Antonio und Las Dehesas wurden Puerto de la Cruz zugesprochen, die Punta Brava kam zu Realejo Alto.

1870 wurde auf dem Grund des Konvent San José mit den Bauarbeiten des Rathauses angefangen, das bis zum heutigen Tag noch dieselbe Funktion versieht. In der Calle de la Carrera entstanden nach und nach Geschäfte. Bei einigen der Häuser mit der Mudéjar Architektur wurden die Fassaden verändert, hin zum eklektischen, modernistischen Stil, vor allem Ende des 19. Jahrhunderts, anfangs des 20. Jahrhunderts, als Eisen bei den aus kanarischer Pinie bestehenden Balkonen verwendet wurde.

Der alte Stadtkern Villa Abajo und Villa Arriba, ist dank der Umsicht des zuständigen Stadtplanungsamtes ein besonderer Genuss für Besucher. Ganze Straßenzüge sind im Originalzustand erhalten, es wurde umsichtig renoviert und erhalten.

La Orotava ist einen Besuch wert und wird Sie in seiner Harmonie und Schönheit in seinen Bann ziehen.

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