Angeln2018-06-28T12:08:27+00:00
Angler

Angeln auf Teneriffa

Um im Atlantik die Angel auswerfen zu dĂĽrfen braucht man die Fischereigenehmigung fĂĽr eine Handangel mit höchstens 2 Bissstellen. Diese hat eine GĂĽltigkeit von 3 Jahren und hat einen Preis von ca. Euro 30,–. Beantragen kann man sie in Puerto de la Cruz im Tauch- und Angelladen Cardumen im Edificio „El Principado“. Vom Antrag bis zur Aushändigung vergehen zwischen 2 bis 4 Wochen.

Bei den Ködern ist von der Gamba, über Teig, kleine Krebse, schwimmendes trockenes Brot, kleinen toten Fischchen (Lebendköder sind verboten), mit Blinker oder Streamer u.s.w. alles möglich. Es kommt immer darauf an, welchen Fisch man gerne fangen möchte.

Der von den Einheimischen verwendete Universalköder ist Teig und natürlich hat jeder der Kanarios sein Geheimrezept, auf das er schwört und es deshalb nur ungern ausplaudert. Erfahrungsgemäß ist es von Vorteil, wenn der Teig eine leichte Süße hat, welche durch Zugabe von Vanillezucker, oder das Verarbeiten von Plátanos im Teig erreicht wird. Butter darf auch nicht fehlen, denn der Teig muss weich sein und dem Fisch schließlich munden. Entweder man nimmt altes Brot, oder man arbeitet mit Mehl, wobei hier auch jeder Einheimische seine eigene Meinung hat, was wirklich taugt. Manche verarbeiten sogar Gofio und schwören darauf, dass es das Non plus Ultra sei.

Zur Ausrüstung. Die Hauptschnur sollte nicht unter 0,35 liegen und mindestens 8 kg Tragekraft haben. Beim Angeln mit Pose kann man 2 Bissstellen montieren, wenn man auf Grund fischt ist eine Bissstelle das Ideale. Die Hakengröße ist hier im Schnitt zwischen 5er und 10er. Es hat sich bewährt, wenn man erst einmal einem Kanario beim Angeln zuschaut, um zu sehen auf was es ankommt. Schon die Tiefe beim Posenfischen hängt von der Tide ab, zwischen Ebbe und Flut ist der Unterschied des Wasserstandes annähernd 1,70 Meter. In der Regel fischt man in auflaufendes Wasser, mit dem kommen auch die Fische in Ufernähe. Die Zeiten der Tide sind in jeder Tageszeitung abgedruckt.

Angelndes Kind

Welche Fische kann man auf Teneriffa fangen?

  • Meeräsche (Lisa) wird bis zu 80 cm groĂź, man findet sie in geringen Wassertiefen in Gruppen und auch in Hafenbecken, oder Buchten vor und ist mit auf der Oberfläche treibendem Brot am Besten zu ködern.

Meeräsche
  • Gabelmakrele (Palometa) wird bis 35 cm groĂź, kommt in Gruppen vor, an der KĂĽste, in Nähe der Oberfläche im Brandungsgebiet, Schwimmbrot, kleine Fische, Teig.

Gabelmakrele
  • Blaubarsch (Pejerey) wird bis zu einem Meter groĂź, seine Anwesenheit merkt man, wenn man einen kleineren Fisch drillt und sich plötzlich die Angel heftig biegt, man am Schluss aber nur noch einen Kopf am Haken hat, dann hat sich der König der Fische (Peje = Fisch – Rey = König) seinen Anteil geholt, geht auch auf Blinker und Fischatrappen, in mittleren Wassertiefen auch an KĂĽsten mit FelsvorsprĂĽngen.

Blaubarsch (Pejerey)
  • Papageienfisch (Vieja) bis zu 50 cm groĂź, lebt ĂĽber felsigem Meeresgrund, bildet Gruppen, als Köder sind kleine Krebse bis 2 cm das Beste.

Papageienfisch
  • GeiĂźbrasse (Sargo Blanco) bis 45 cm groĂź, ĂĽber felsigem Meeresgrund, beiĂźt auf fast alles, mag sĂĽĂźen Teig.

GeiĂźbrasse
  • Spitzbrasse (Sargo Picudo) bis 45 cm groĂź, ĂĽber felsigem und sandigem Meeresgrund, beiĂźt auf fast alles, mag sĂĽĂźen Teig.

  • Bänderbrasse (Sargo Breado) bis 50 cm groĂź, ĂĽber felsigem Grund, beiĂźt auf fast alles.

  • Brandbrasse (Galana) bis 30 cm groĂź, felsiger Meeresgrund und Seegraswiesen, kleine Krebse und Teig.

  • Goldstrieme (Salema) mittlere Größe 25 cm, felsiger Grund mit Algen, Teig, Schwimmbrot und kleine Krebse.

Wo darf denn gefischt werden?

Gefischt werden darf dort wo man einheimische Fischer sieht, verboten ist es an Badestränden und in Hafenanlagen, wenn man die Arbeiten behindern würde. EIN GUTER RAT! Sie sind am Atlantik und jedes Jahr sterben hier nicht wenig Menschen, weil sie diesen unterschätzen. Angeln Sie nicht an Stellen, die von Wellen erreicht werden können, das gilt vor allem an den Steilküsten. Immer wieder kommen sogenannte Brecher, das sind Wellen, die bis 2- mal so hoch sind wie die normalen Wellen. Wenn einen diese ins Wasser ziehen wird es gefährlich, also bitte berücksichtigen Sie den Rat und angeln Sie nur an Stellen die nicht abgelegen und sicher sind. Kehren Sie dem Atlantik niemals ihren Rücken zu, behalten sie die Wellen immer im Auge!

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