Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt2018-06-28T13:48:11+00:00

Wer ist das?

Baron Alexander von Humboldt darf man aufgrund seiner Verdienste um die Naturwissenschaften und der Erforschung Südamerikas, eines der größten Genies nennen. Anders gesagt, viele sehen in ihm den bedeutendsten Wissenschaftler seiner Zeit und sogar weit darüber hinaus. Seine Fähigkeit während seiner Freizeit Experimente durchzuführen wurde als phänomenal angesehen. Aufgrund seiner Hingabe in seinem Beruf als Bergbaudirektor und der Reputation, die er sich als Wissenschaftler erworben hatte, errang Alexander von Humboldt, im Alter von nur Sechsundzwanzig Jahren, Ruhm in ganz Europa.

Seine Liebe zum Detail, seine Genauigkeit im Beobachten, ebenfalls seine exzellente Art alles bildhaft darzustellen, des Weiteren sein wacher Verstand und sein Weltruf als Bergbauingenieur eilten Alexander von Humboldt voraus. Demgemäß ließ der Spanische König am Hof von Arañuez, Alexander von Humboldt und seinen Kollegen Bonpland, während ihres Aufenthalts am Königshof, mit den notwendigen Urkunden ausstatten. Daraufhin konnten Sie die Spanisch-Amerikanischen Kolonien bereisen und besichtigen.

Humboldt auf Teneriffa

Seine Forschungen begannen während seines einwöchigen Aufenthalts auf Teneriffa. Dazu bestieg er den Teide. Er studierte diesen und die Pflanzen der Insel, aber entsprechend seines Vorhabens verließ er Teneriffa nach einer Woche wieder, um seine Reise durch Südamerika anzutreten. Dennoch hinterließ von Humboldt über seinen Aufenthalt auf Teneriffa der Nachwelt Aufzeichnungen in Buchstärke. Er handelte nahezu alle interessanten Themen ab. Beispielsweise schrieb er über die Guanchen und deren Herkunft. Ebenfalls über die Pflanzenwelt, mit ihren endemischen Arten und illustrierte diese gekonnt, zur Freude aller die ihn und seine Arbeiten schätzen.

Aufgrund seiner Studien über die absolute Harmonie der Natur war Alexander von Humboldt von einem alles dominierenden Plan, einem kosmischen Gesetz, fest überzeugt.

„Ob in den Urwäldern Amazoniens oder auf dem Rücken der Anden“,

schrieb Humboldt,

„war ich mir immer eines Atems bewusst; von Pol zu Pol atmet ein einziges Leben in den Felsen, Pflanzen und Tieren und in der sich hebenden Brust des Menschen.“

Humboldt über Teneriffa

„Wenn man ins Tal von Tacoronte hinabkommt, betritt man das herrliche Land, von dem die Reisenden aller Nationen mit Begeisterung sprechen. … ich muss gestehen, nirgends so ein mannigfaltiges, so anziehendes, durch die Verteilung von Grün und Felsmassen, so harmonisches Gemälde vor mir gehabt zu haben.“

 

„Ich habe im heißen Erdgürtel Landschaften gesehen, wo die Natur großartiger ist, reicher in der Entwicklung organischer Formen. Aber nachdem ich die Ufer des Orinoko, die Cordilleren von Peru und die schönen Täler Mexikos durchwandert, muß ich gestehen, nirgends ein so mannigfaches so anziehendes, durch die Verteilung von Grün und Felsmassen so harmonisches Gemälde vor mir gehabt zu haben… Ich kann diesen Anblick nur mit den Golfen von Genua und Neapel vergleichen, aber das Orotava-Tal übertrifft sie bei weitem durch seine Ausmaße und die Reichhaltigkeit seiner Vegetation.“

„Die Besteigung des Vulkans von Teneriffa ist nicht nur dadurch anziehend, dass sie uns so reichen Stoff für wissenschaftliche Forschung liefert; sie ist es noch weit mehr dadurch, dass sie dem, der Sinn hat für die Größe der Natur, eine Fülle malerischer Reize bietet. Solche Empfindungen zu schildern, ist eine schwere Aufgabe; sie regen uns desto tiefer auf, da sie etwas Unbestimmtes haben, wie es die Unermesslichkeit des Raums und die Größe, Neuheit und Mannigfaltigkeit der uns umgebenden Gegenstände mit sich bringt.“

„Umsonst verlängerten wir unseren Aufenthalt auf dem Gipfel des Pics, des Moments harrend, wo wir den ganzen Archipel der glückseligen Inseln würden übersehen können. Wir sahen zu unseren Füssen Palma, Gomera, die große Canaria. Die Berge von Lanzarote, die bei Sonnenaufgang dunstfrei gewesen waren, hüllten sich bald wieder in dichte Wolken. Nur die gewöhnliche Refraktion vorausgesetzt, übersieht das Auge bei hellem Wetter vom Gipfel des Vulkans ein Stück Erdoberfläche von 115.000 qkm, also so viel wie ein Viertel der Oberfläche Spaniens.“

„Kein Ort der Welt scheint mir geeigneter, die Schwermut zu bannen und einem schmerzlich ergriffenen Gemüte den Frieden wiederzugeben, als Teneriffa…“

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