Landschaft2018-06-28T14:02:44+00:00

Die Vegetation auf Teneriffa

Üppige Vegetation, alles bunt gemalt von den vielen Sträuchern und Bäumen, die um den Hingucker konkurrieren.

Allen Pflanzen

die viel Wasser brauchen, wie auch WĂĽstenpflanzen bietet Teneriffa eine Heimat.

Durch die Höhe des Teide's

von 3.718 Metern und über die Caldera, die um die 2.000 Meter hoch liegt, bis über die Steilwände und Berge lässt sich die Insel in verschiedene Vegetationszonen einteilen. Auf Teneriffa gibt es ca. 140 endemische Pflanzen, die nur hier wachsen.

Die Zuordnung

der Pflanzen ist nicht immer leicht.

Der Besucher von Teneriffa

sieht eine Kiefer und macht sich keine weiteren Gedanken. Aber die Pinus caraniensis ist ein endemisches Gewächs, das es so nur auf den Kanarischen Inseln gibt.

Die Pinus caraniensis

zeichnet sich dadurch aus, dass sie drei Nadeln austreibt, die um ein Drittel länger sind als die ihrer Verwandten in Deutschland.

Sie treibt jedes Jahr komplett neu aus

wie bei den Laubbäumen und nicht nur an den frischen Ästen. Sie ist auch beinahe feuerfest. Wenn nach einem Waldbrand nur noch der Hauptstamm steht, weil der Rest verbrannt ist, ist es fast ein Wunder, dass an diesem neue Triebe entstehen und die Kanarenkiefer sich relativ rasch erholt. Auch ihre großen Zapfen öffnen sich nur nach einem Brand und samen dann aus.

Dickblattgewächse

wie zum Beispiel den Dachwurz kann man in feuchten Gegenden, wie auch auf trockenem Vulkanstein sehen.

Gerne wächst er

auch auf den Dächern der alten Kanarischen Häuser. Sehr oft sieht man die interessanten Blütenstände, die senkrecht nach oben wachsen und die abenteuerlichsten Formen und Farben haben.

Das Teideveilchen

vor dem schon Alexander von Humboldt auf die Knie ging und das sich bis in den höchsten Höhen halten kann.

Wo findet man es?

Man findet es nur über 3000 Metern an, was es seinen extrem langen Wurzeln verdankt, die im Winter der Kälte und im Sommer der Hitze trotzen.

Den Star unter den Pflanzen

nennen die Einheimischen „Orgullo de Tenerife“ (Stolz von Teneriffa)

Der Rote Teide Natternkopf (Tajinaste roja)

der gerne fotografiert wird und wirklich eine Augenweide darstellt. Ein Schätzchen ist der Blaue Teide Natternkopf, der in der Caldera de las Cañadas äußerst selten zu finden ist. Ihre Blütenbracht entfalten sie im Laufe des Junis.

Der Teide Ginster (Retama)

bereichert die Caldera

Ganz besonders

wenn er im frühen Sommer seine rosa-weiß strahlenden Blüten treibt. Im Winter wirkt der zu großen Büschen wachsende Ginster wie abgestorben, zumal er keine Blätter hat.

Besuch des Monteverde

Sollte man sich nicht entgehen lassen

Es ist der grĂĽne Bergwald

den man am ursprünglichsten noch im Anaga Gebirge antrifft. Man gewinnt hier einen Eindruck, wie Teneriffa vor der Eroberung noch aussah. Auch ein Besuch der Lorbeerwälder zum Beispiel in La Esperanza gibt einem einen Einblick, wie es früher ausgesehen hat.

Teneriffa Wetter
19°
Überwiegend bewölkt
Luftfeuchtigkeit: 77%
Windstärke: 6m/s NNW
MAX 21 • MIN 20
Weather from OpenWeatherMap

UnserTeneriffa.com EAR

Calle Almacigo 17 – A-3, 38400 Puerto de la Cruz

Web: https://unserteneriffa.com/