Der Straßenname "Ranilla".

Die erste Besiedlung von Puerto de la Cruz dürften die armseligen Hütten der Fischer gewesen sein, die in der Ranilla standen. Einen Eindruck kann man sich heute noch selber machen, wenn man auf dem oberen Parkplatz stehend, die letzten vom Verfall gezeichneten kleinen Häuschen betrachtet.

Der Verfall der Ranilla, hinter dem Drahzaun sieht man die veralteten Dachziegel und ein klaffendes Loch im Dach eines alten Hauses.
Strahlend blauer Himmel, links und rechts die alten Hauswände der Straße "Ranilla".

In solchen Häuschen, die sehr einfach gebaut waren, lebten oft kinderreiche Fischerfamilien mit ihren Tieren unter einem Dach. Bei den berüchtigten Winterstürmen schlugen die Wellen in die Hütten ein und ließen diese in Tausend Teile bersten, die teilweise bis zur Calle Lomo verteilt wurden, so wie bei einem besonders schweren Unwetter 1838. Oft waren Tote zu beklagen, das Schicksal meinte es nicht gut mit den vom Leben nicht verwöhnten Einwohnern der Ranilla. Die Bevölkerung der Ranilla zählte schon immer zu der ärmsten, aber auch zu der rauesten von Puerto de la Cruz, hier wohnten die meisten Analphabeten und Seuchen und Krankheiten zogen immer wieder durch den Vorort. Welch ein Unterschied zu der heutigen Ranilla.

Die Ranilla hat sich gemausert

Schmucke Häuser in der Calle Mequinez und in der Calle El Lomo

typische kanarische Häuschen, die die verschiedensten Restaurants, Tascas und Bodegas beherbergen.

Ein typisches kleines Haus der Ranilla, hellblaue Wandfarbe und hölzerne Türen und Fenster.
Die verschiedenen Flachhäuser der Ranilla, bunte Farben und Baustile.

Beide Straßen sind verkehrsberuhigt.

Eine Aufwertung erhielten die Sträßchen und Gässchen auch durch die Anpflanzungen,

die sich in das harmonische Bild der heutigen Ranilla wunderbar einfügen.

Schauen Sie mal in der Calle Mequinez (19) beim

Restaurante – Marisquería „TAPAS Nada Más“ 

vorbei und genießen hausgemachte Pasta mit Meeresfrüchten.

In der Ranilla befindet sich das Restaurant - Tapas Nada Más. Der Kellner bastelt aus Servietten eine Blume.

KLEINE LÄDEN für Mode, Schmuck und hier hergestellte Salben und Kosmetik
oder kanarische Produkte und Lebensmittel, wie zum Beispiel Ziegen- und Schafskäse,
sowie kleine Cafes runden die Einladung zum Bummeln ab.

Kleine Grünflächen mit Palmen vor den Cafes und Restaurants der Ranilla.

„PUERTO STREET ART“

grüßt von den Hauswänden und lässt einen staunen, wie die Künstler die Welt sehen
und dies mit ihren Bildern ausdrücken; ein öffentliches Museum, einzigartig
und so nur einmal auf der Welt zu sehen.

Haben Sie schon einmal ein angezogenes Haus gesehen?

Nach dem kleinen Park Plaza Benito Galdós können Sie es bestaunen.
In liebevoller Arbeit wurde hier Deckchen um Deckchen gehäkelt,
um schließlich zusammen gefügt ein Kunstwerk zu schaffen das so elegant aussieht,
dass es sich für ein Urlaubsfoto zum „must have“ upgrated.

Selbstgemachte Strickmuster an die gesamte Hauswand angebracht.

Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit und genießen Sie
dieses einzigartige Viertel von Puerto de la Cruz,
lassen Sie sich von der Ranilla in ihren Bann ziehen.